Auch die FAZ schreibt über die Hausdurchsuchungen:
„In Sachsen und Thüringen : Razzia in linksextremer Szene nach Überfällen in Budapest„
zum Artikel vom 15.3.23:
Auch die FAZ schreibt über die Hausdurchsuchungen:
zum Artikel vom 15.3.23:
Am 9.3.23 druckte die junge welt ein Gespräch mit dem Aktivisten Frank O. über die Proteste in Budapest:
Link zum Artikel hier.
Am 12.3.23 veröffentlichte das Neue Deutschland einen Artikel von Peter Nowak über die verhafteten Antifas:
Link zum Artikel:
Link zum Beitrag vom 13.2.23 in der hessenschau
Am 22. Februar 23 berichtetdie junge welt über die Festnahme von Antifacshist*innen in Budapest nach dem Neonazi-Aufmarsch „Tag der Ehre“
Link zum Artikel:
In einer der letzten von der Regierungspartei Fidesz unabhängigen ungarischen und ursprünglich sozialdemokratischen Zeitung „Népszava“ erschien am 18.2.23 ein Artikel über Gewalt politischer Bewegungen.
Link zum Artikel:
https://nepszava.hu/3185437_mikecz-daniel-szelsobal-szelsojobb-magyarorszag-eroszak
„Gewalt ist kein Merkmal der ungarischen Linken, aber in Westeuropa kann der Eindruck entstehen, dass das Land unter Viktor Orbán faschistisch wird“ (übersetzt mit deepl.com)
Darin befürchtet der Bewegungsforscher Dániel Mikecz, dass das ungarische Kabinett die antifaschistischen Vorfälle um den „Tag der Ehre“ in Budapest nutzen wird, um linke Gruppen zu diskreditieren.
Auswertung der VVN BdA vom 16.2.2023:
Zum Beitrag mit Hintergrundinfos und Einschätzungen:

Link zum Original-Artikel auf der Seite „Soli-Antifa Ost“
Am Sonntag, den 13. Februar 2023 wurden vier Personen in Budapest verhaftet, drei von ihnen befinden sich seither in den Händen des ungarischen Staates in Untersuchungshaft. Den Antifaschist:innen wird vorgeworfen, an mehreren Angriffen auf Faschisten vor Ort beteiligt gewesen zu sein. In diesem Zusammenhang wurden heute, am 15. Februar 2023, zudem zwei Wohnungen bei Antifas in Berlin durchsucht.
Die Verhaftungen in Budapest fanden im Zusammenhang mit dem „Tag der Ehre“ statt, einem der größten Aufmärsche von Faschisten in Europa. Jährlich verherrlichen sie ein Selbstmordkommando der deutschen Wehrmacht, ihren ungarischen Kollaborateuren und Einheiten der Waffen SS gegen die Rote Armee.
Diverse rechte Medien und mittlerweile auch die deutsche Boulevard-Presse berichten über die Vorfälle und sparen nicht damit, Namen und Bilder zu veröffentlichen. Gleichzeitig stellen sie das große Neonazi-Schaulaufen als unpolitische Sport-Veranstaltung dar oder verschweigen den Kontext in Gänze und bezeichnen die angegriffenen Faschisten als einfache Passanten.
In einem Land, in dem die faschistoide Regierung mit rassistischen und antisemitischen Äußerungen die Massen hinter sich vereint, ist die Hetzjagd kaum verwunderlich. Alle großen Medien wiederholen ungefragt die Forderung rechtsradikaler Parteien nach einem Verbot „der Antifa“. Die politische Lage im Land ist für Antifaschist:innen, Sinti:zze und Roma:nja, Queers und andere diskriminierte Gruppen schon lange schwer aushaltbar.
Hinter Gittern sind die inhaftierten Antifaschist:innen eben dieser feindlichen Stimmung, zusätzlich zur Isolation, auch ausgesetzt. Hinzu kommt der desaströse Zustand der ungarischen Knäste, die nicht nur zu den ältesten, sondern auch überfülltesten in der EU zählen.
Wir solidarisieren uns mit den gefangenen Antifaschist:innen. Wir wünschen allen Genoss:innen vor Ort, die trotz der Umstände die Stellung halten und der faschistischen Basis im Land die Stirn bieten, viel Kraft. Auch sie brauchen unsere Unterstützung, jetzt mehr denn je!
Free them all – Fight Fascism!
Artikel in der jungen welt vom 15.2.23 hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/444978.tag-der-ehre-wenn-faschisten-wandern.html
in der österreichischen Tageszeitung Der Standard vom 10. Februar 2023: